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NEUE IDEEN UND KNOW-HOW FÜR IHRE INVESTMENTANSÄTZE
04. März 2020

Der Anstieg der „Zombie“-Unternehmen

Love it or hate it, our low-yield world looks set to stay. With geopolitical tensions and fears of a global slowdown uppermost in investors’ minds, the mountain of debt trading at negative yields has grown close to 30% since the start of the year and now stands at some US$13trn.1

This cuts both ways. On the one hand, countries with reserve or quasi-reserve currencies can borrow for virtually nothing. Witness the UK, for example, where the decision to go ahead with a second high speed rail network comes with the ability to issue debt at virtually zero cost.

Japan has rolled over debt for decades – again at little cost and without any real consequences. The US is running historically high deficits, yet yields remain at historic lows.

Even Greece, hardly a watchword for fiscal responsibility, now has bonds trading at levels barely above zero.

But cheap money has its drawbacks too. In credit markets, it has created an army of zombie companies essentially on life support, able to roll over debt practically for free. Defaults are becoming a rarity and the lack of penalty for fiscal profligacy or bad management means the breakdown of traditional risk/reward mechanisms. Now more than ever, investors trying to understand the true cost of risk have their work cut out for them.

Jon Day, global bond portfolio manager, Newton Investment Management.

1 Source: Bloomberg 20 February 2020.

Lieben Sie es oder hassen Sie es, unsere Welt mit niedrigen Erträgen scheint zu bleiben. Angesichts der geopolitischen Spannungen und der Befürchtungen einer globalen Verlangsamung in den Köpfen der Anleger ist der Berg des Schuldenhandels mit negativen Renditen seit Jahresbeginn um fast 30% gewachsen und liegt nun bei rund 13 Mrd. USD.1  

 

Dies hat nun Auswirkungen auf beide Seiten. Einerseits können Länder mit Reserve- oder Quasi-Reservewährungen für so gut wie nichts Kredite aufnehmen wie beispielsweise in Großbritannien, wo die Entscheidung für ein zweites Hochgeschwindigkeitsnetz mit der Möglichkeit verbunden ist, Schulden praktisch zu Null Kosten zu emittieren.  

 

Japan hat jahrzehntelang Schulden gemacht – zu geringen Kosten und ohne wirkliche Konsequenzen. Die USA weisen historisch hohe Defizite auf, die Renditen bleiben jedoch auf historischen Tiefstständen.  

 

Selbst in Griechenland, kaum ein Garant für fiskalische Verantwortung, werden Anleihen jetzt auf einem Niveau gehandelt, das kaum über Null liegt.  

 

Aber billiges Geld hat auch seine Nachteile: Auf den Kreditmärkten hat es eine Armee von Zombie-Unternehmen geschafft durchgeschleppt zu werden und Schulden praktisch kostenlos zu verlängern. Ausfälle werden zu einer Seltenheit und das Fehlen von Strafen für fiskalische Verschwendung oder schlechtes Management bedeutet den Zusammenbruch traditioneller Risiko-/Ertragsmechanismen. Investoren, die versuchen, die tatsächlichen Kosten des Risikos zu verstehen, müssen ihre Arbeit mehr denn je erledigen.  

 

Jon Day, globaler Anleihen-Portfoliomanager bei Newton Investment Management.  

 

1 Quelle: Bloomberg, 20. Februar 2020.

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