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NEUE IDEEN UND KNOW-HOW FÜR IHRE INVESTMENTANSÄTZE
28. Januar 2021

Sind pflanzliche Nahrungsmittel die Zukunft?

In jüngster Zeit stehen die gesundheitlichen Folgen eines übermäßigen Fleischkonsums und die Vorzüge einer pflanzlichen Ernährung verstärkt im Fokus. Für die menschliche Gesundheit und die Umwelt ist es zwar nachweislich zuträglicher, wenn die Menschen weniger Fleisch und mehr pflanzliche Kost zu sich nehmen, doch wie das konkret aussehen sollte, ist heftig umstritten. Auch ist noch nicht zweifelsfrei belegt, wie die optimale Bilanz für den Fleischverzehr aussieht oder ob rotes Fleisch schädlicher ist als weißes.

 

Ob ein Produkt insgesamt ‚gesund‘ ist, lässt sich nicht auf einen Richtwert herunterbrechen. Hinzu kommt, dass die Wirkung bestimmter Spurenelemente je nach Gesundheitszustand des betreffenden Konsumenten unterschiedlich ausfällt. Die gesundheitlichen Auswirkungen des Verzehrs bestimmter Nahrungsmittel lassen sich daher nur subjektiv bewerten und sind potenziell strittig.

 

So gilt eine salzreiche Ernährung beispielsweise als Faktor, der den Blutdruck erhöht und somit maßgeblich zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt. Infolgedessen besteht für den Salz- und Natriumgehalt auch ein erhöhtes Regulierungsrisiko.

 

Angesichts ihres hohen Salzgehalts ist dies der wesentlichste Gesichtspunkt bei der Analyse von pflanzlichen Fleischalternativen gegenüber herkömmlichem Fleisch. Noch schlechter fällt der Vergleich mit pflanzlichen Nahrungsmitteln aus Linsen oder Tofu aus. Doch im Vergleich zu einer Handvoll sonstiger verarbeiteter Burgerprodukte findet sich in pflanzlichen Versionen in Wirklichkeit gar nicht mehr Natrium.

 

Der pflanzliche Fleischersatz kann auch deutlich mehr gesättigte Fettsäuren enthalten als andere pflanzliche Produkte wie Linsen und sogar als Fleisch tierischen Ursprungs. Wie beim Salz gilt auch für gesättigte Fettsäuren, das ihr Anteil bei Fleischalternativen auf pflanzlicher Basis oft ähnlich hoch ist wie bei anderen verarbeiteten Lebensmittelerzeugnissen.

 

Es bestehen erhebliche Risiken, dass die Verbraucher vermehrt gesündere Produktoptionen nachfragen. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit weiterer gesetzlicher Regelungen, was die Betriebskosten erhöhen könnte. Die Debatte um die gesundheitlichen Auswirkungen pflanzlicher Nahrungsmittelerzeugnisse ist zwar nuancierter, doch eines steht fest: Es bringt Umweltvorteile, den Konsum tierischer Produkte zu verringern, und das wird den Verbrauchern zunehmend bewusst.

 

Rebecca White, Analystin für verantwortungsbewusste Investments, Newton Investment Management.

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