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NEUE IDEEN UND KNOW-HOW FÜR IHRE INVESTMENTANSÄTZE
06. Dezember 2017

Könnte der „Globalisierungselefant“ eine Flucht in den Protektionismus einleiten?

Unter der dank seiner Form allgemeinen Bezeichnung als „Globalisierungselefant“ bekannt, zeigt die obige Grafik, wie zwischen 1988 und 2008 die Realeinkommen der reichsten und ärmsten Menschen der Welt in die Höhe geschossen sind. Demgegenüber sanken aber die Realeinkommen der Geringverdiener in den Industrieländern, und die globale Finanzkrise und ihre Folgen haben seitdem dazu geführt, dass die durchschnittlichen Realeinkommen der Arbeitnehmer in weiten Teilen der entwickelten Welt stagnieren. In Großbritannien liegen die durchschnittlichen Wochenverdienste immer noch deutlich (7,7%) unter dem inflationsbereinigten Höchststand von 2008.

 

Wir denken, dass der Chart zu erklären hilft, warum Populismus in entwickelten Märkten Fuß gefasst hat. Wenn man Teil dieser „ausgepressten Mitte“ ist, dann war die Globalisierung in den letzten drei Jahrzehnten wahrscheinlich weniger eine Kraft des Guten als vielmehr eine Quelle der Angst. Es ist also keine große Überraschung, dass sich die Menschen in ihrer Suche nach Lösungen „neuen“ politischen Stimmen zuwenden. In den USA hat Präsident Trump zweifelsohne seinen Wunsch zum Ausdruck gebracht, Amerika wieder an die erste Stelle zu setzen. In anderen Ländern deutet aber ebenfalls eine Verschiebung der Volksmeinung darauf hin, dass die Mittelschichten der entwickelten Welt die Frage stellen, ob der freie Handel in ihrem Interesse liegt.

 

Diese Art der Rhetorik ignoriert jedoch ein grundlegendes Problem, nämlich die viel höheren Arbeitskosten in den entwickelten Märkten. Wenn beispielsweise die USA mehr Zölle einführen, würde dies lediglich die Warenkosten für die US-Verbraucher erhöhen. Selbst wenn ein Teil der gewerblichen Produktion abgestützt würde, wäre dies wahrscheinlich in sehr hohem Maße automatisiert und es würden nur wenige zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen. Angesichts der potenziellen Vergeltungsmaßnahmen anderer Länder sind wir schließlich der Meinung, dass ein verstärkter Protektionismus keine Gewinner hervorbringt und die sehr reale Möglichkeit einer höheren Inflation und eines geringeren BIP-Wachstums besteht.

 

Douglas Reed – Newton, ein Unternehmen von BNY Mellon

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