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NEUE IDEEN UND KNOW-HOW FÜR IHRE INVESTMENTANSÄTZE
21. Mai 2020

Kann die Politik eine globale Depression verhindern?

Dass es zu einem Abschwung im Konjunkturzyklus kommen wird, scheint derzeit bereits festzustehen. Doch wie stark wird die Rezession ausfallen? Und vor allem: Werden wir sogar eher eine Depression erleben? Die Antworten auf diese Fragen hängen davon ab, ob auch der Finanzzyklus nach unten dreht. Ohne staatliche Eingriffe dürfte mit ziemlicher Sicherheit davon auszugehen sein.

 

Angesichts des Zusammenbruchs der Kapitalflüsse werden die Kreditketten, aus denen sich die Geldwirtschaft zusammensetzt, unweigerlich unter Druck geraten, brüchig werden und ohne Hilfe von außen reißen. Ob sich ein solcher Einbruch im Finanzzyklus vermeiden lässt, richtet sich danach, in welchem Umfang staatliche Stellen willens und in der Lage sind, ihre eigenen Bilanzen zu verlängern, um die Verkürzung der Bilanzen in der Privatwirtschaft auszugleichen, die den ausbleibenden Kapitalflüssen und Erträgen zugrunde liegt. Um einen Abschwung im Finanzzyklus zu vermeiden, müssen die Behörden erfolgreich verhindern, dass sich einzelne Kreditkrisen zu einem systemischen Kreditereignis auswachsen. 

 

Großen Teilen der Gesellschaft droht eine Cashflow-Krise, und da viele Privathaushalte und Unternehmen hoch verschuldet sind, wird das unweigerlich in die Solvenz- und Wirtschaftskrise führen, wenn es den Regierungen nicht gelingt, entgangene Einnahmen zu kompensieren. Systemrelevanz ist diesmal weniger eine Frage der Größe, sondern vielmehr von der Anzahl der Betroffenen abhängig. Es überrascht daher nicht, dass die Politik mit beispiellosen Maßnahmen reagiert. Westliche Regierungen haben bereits Ausgleichs- und Hilfszahlungen in nie da gewesenem Umfang zugesagt.

 

Im Vereinigten Königreich konnten wir beobachten, wie sich eine konservative Regierung von 40 Jahren kleinstaatlichem Marktliberalismus verabschiedet und zunächst versprochen hat, 350 Mrd. £1 auszugeben, um sich im Anschluss zu verpflichten, 80 % der Gehälter von Arbeitnehmern zu übernehmen, die die Arbeit niederlegen mussten, und 80 % der Einkommen Selbständiger – „ohne Begrenzung“ der verfügbaren Mittel. De facto haben das Vereinigte Königreich, die USA und Deutschland allesamt Konjunkturprogramme angekündigt, die mindestens 10 % des nominalen BIP entsprechen. Auch andere Länder haben weitreichende Programme vorgestellt. Auf einem sinkenden Schiff gibt es kaum einen Atheisten – und in der Pandemie keine Verfechter einer freien Marktwirtschaft.

 

Brendan Mulhern, Globaler Stratege bei Newton Investment Management.

 

1 FT. Rishi Sunak promises £350bn emergency rescue package for business. 17. März 2020.

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