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NEUE IDEEN UND KNOW-HOW FÜR IHRE INVESTMENTANSÄTZE
13. August 2020

Verdeckt die Kursentwicklung am Aktienmarkt umfassendere wirtschaftliche Spannungen?

Eines der wichtigsten Themen, das im Zuge der Corona-Krise zum Tragen kam, ist das „Tauziehen“ zwischen inflations- und deflationsfördernden Einflüssen. Der massive Einbruch der Cashflows und Erträge, zu dem es seit Einführung der Lockdown-Maßnahmen in der Privatwirtschaft gekommen ist, wirkt sich deflationsfördernd aus. Er wird wahrscheinlich zu einem deutlichen Rückgang der Fremdfinanzierung führen, da die Risikobereitschaft von Unternehmen und Haushalten mit der wahrgenommenen wirtschaftlichen Unsicherheit bzw. dem wahrgenommenen Risiko sinkt. Demgegenüber steht die beispiellose politische Reaktion: Die Bilanzen im öffentlichen Sektor, die in dem Versuch, die Folgen der Krise zu dämpfen, so stark wie noch nie ausgeweitet werden, stellen einen inflationsfördernden Einflussfaktor dar.

 

Betrachtet man die Kursentwicklung am Finanzmarkt seit Ende März, liegt es nahe, daraus zu schließen, dass die konjunkturbelebenden Kräfte sich durchsetzen. Nun, da die Beschränkungen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens gelockert werden, scheinen die Volkswirtschaften wieder etwas in Fahrt zu kommen. Bis ein Impfstoff gegen das Coronavirus gefunden ist, wird das Geschäftsleben jedoch mit vorher nicht vorhandenen Beschränkungen und Kosten verbunden sein. Darüber hinaus besteht weiterhin das Risiko, dass ein Wiederanstieg der Infektionszahlen die Gesundheitssysteme überfordern und für zusätzliche wirtschaftliche Einbußen sorgen könnte.

 

Auf die Anleger kommen eine Reihe anderer Herausforderungen zu, darunter die anstehenden US-Präsidentschaftswahlen, die wachsenden Spannungen zwischen China und den USA sowie die „Fiskalklippe“, die zu erwarten ist, wenn sich der US-Kongress nicht auf ein neues Konjunkturprogramm einigen kann. Auch die Wachstumsaussichten werden von verschiedenen strukturellen Faktoren beeinflusst, unter anderem von der weltweit wachsenden Schuldenlast und einem zunehmenden Trend zur Digitalisierung.

 

Angesichts dieser vielschichtigen Gemengelage sieht es ganz so aus, als ob die Finanzmärkte auch in den kommenden Monaten von Volatilität geprägt sein werden. In dieser Situation können sich attraktive Chancen ergeben für langfristig orientierte Anleger, die sich auf Wertpapiere von Unternehmen konzentrieren, die aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften in der Lage sind, die Krise zu überstehen und gestärkt aus ihr hervorzugehen. Zu diesen Eigenschaften zählen robuste Ertragsströme, gesunde Bilanzen und nachhaltige Geschäftsmodelle.

 

Brendan Mulhern, Global Strategist, Real Return Team, Newton Investment Management.

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