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NEUE IDEEN UND KNOW-HOW FÜR IHRE INVESTMENTANSÄTZE
21. November 2019

Industrie 4.0 und die Verheißung der 15-Stunden-Woche

Für die meisten Wirtschaftsexperten ist John Maynard Keynes der hellste Stern am trostlosen Wissenschaftlerhimmel.

 

In seinen zwischen den beiden Weltkriegen veröffentlichten Abhandlungen gelang ihm allerhand: Er ließ die Hyperinflation und den Zusammenbruch der Weimarer Republik erahnen und sagte Großbritanniens Abkehr vom Goldstandard nicht nur voraus, sondern trug sogar auslösend dazu bei. Mit seiner ‚Allgemeinen Theorie‘ schuf er auch die Grundlage, auf der Regierungen heute Wirtschaftspolitik betreiben, indem er die Makroökonomie begründete.

 

Falsch lag Keynes allerdings mit seiner Prophezeiung, die Automation werde uns ein Leben in Muße bescheren. In den rund 90 Jahren, seit er diese Behauptung aufstellte1, ist die Arbeitszeit in den OECD-Ländern mit etwa 40 Stunden die Woche nämlich weitgehend stabil geblieben. Das ist eigenartig, denn in anderen Lebensbereichen haben arbeitssparende Geräte die Arbeitszeit durchaus verkürzt.

 

Aber vielleicht ist das ja nur eine Frage der Zeit. Sollte mit dem Einsetzen der Vierten Industriellen Revolution2  (Industrie 4.0) echte Automation eintreten, dürfte die Produktivität unter sonst gleichen Voraussetzungen ebenso steigen wie der Wohlstand. Dann wären die Menschen in der Lage, sich mehr Zeit von der Arbeit ‚freizukaufen‘, und Keynesʼ Vision vom künftigen Dolcefarniente wäre endlich in greifbare Nähe gerückt.

 

Shamik Dhar, Chefökonom, BNY Mellon Investment Management.

 

1In seiner Publikation Wirtschaftliche Möglichkeiten für unsere Enkelkinder aus dem Jahr 1930 bezeichnete Keynes eine 15-Stunden-Woche als ausreichend, um ein Leben im Überfluss zu finanzieren.

2Mit der Ersten Industriellen Revolution kam die Dampfkraft. Die Zweite Industrielle Revolution machte die Elektrifizierung salonfähig. In der Dritten Industriellen Revolution bereiteten Fortschritte in der Computertechnik und Vernetzung den Boden für globale Kommunikation und das Internet. Die jetzige Vierte Industrielle Revolution (Industrie 4.0) bezieht sich auf den aktuellen Wandel von Wirtschaft und Produktion durch Digitalisierung, Big Data, das Internet der Dinge, maschinelles Lernen, Automation, Robotik und künstliche Intelligenz.

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